JAZZTA PRASTA

Orpheus

Jazzta prasta“ ist ein bulgarisches Slangwort, das so viel bedeutet wie „Tohuwabohu, alles durcheinander“. Hinter diesem selbstironischen Titel verbirgt sich die wohl ungewöhnlichste Balkan-Jazz-Gruppe unserer Zeit.
Der bulgarische Meisterakkordeonist Martin Lubenov hat sie aus seiner vormaligen Band Orfej geformt. „Jazzta prasta“, so können nur absolute Könner ihr Projekt nennen, in dem Wissen, das jede Komposition, jede Sentenz bis ins Kleinste durchdacht ist, aber Spielfreude und Improvisationsvermögen diese dann wie aus dem Ärmel gezaubert erscheinen lassen.

Was macht Jazzta Prasta einzigartig? Was unterscheidet sie von anderen Balkan-Jazz-Formationen?

Zuerst mal ihre ungewöhnliche optimistische Leichtigkeit, ihr cleverer Humor, ihr kindisch-verspieltes Jonglieren und Fallenlassen und im letzten Moment Auffangen von balkanischem Pathos und Melos. Eleganz, technische Brillanz und innovative Tunes der Bandmitglieder, vor allem des kaum 30-jährigen Martin Lubenov, dessen kompositorischer Stil eine unverkennbare Signatur trägt. Und nicht zuletzt die gelungene Fusion alter Traditionen Südosteuropas mit lateinamerikanischen Elementen und Ideen aus dem breiten Fundus des Swing und Modern Jazz.

Jazzta Prasta spielen intelligenten Ethno-Jazz für alle Intelligenzquotienten, das heißt: Musik, die trotz Komplexität Menschen öffnet und sich gut fühlen lässt.

Jazzta Prasta existieren in den Formaten Trio bis Quintett:
Lubenov/Breinschmid/Radev
Lubenov/Breinschmid/Radev/Karparov
Lubenov/Breinschmid/Radev/Karparov/Peev